Südindische Küche in Regensburg: Dosa, Thali & Co. erklärt
Wenn man in Deutschland an indisches Essen denkt, denkt man meist an Butter Chicken, Naan und cremige Currys. Doch das ist nur die halbe Wahrheit – genauer gesagt: die nördliche Hälfte. Südindien, die Heimat unserer Küche, isst ganz anders. Leichter, würziger, oft vegetarisch und vegan, mit Reis und Linsen statt Weizen, mit Kokos, Curryblättern und Tamarinde statt Sahne.
Das bekannteste Gericht Südindiens ist die Dosa: ein hauchdünner, knuspriger Crêpe aus fermentiertem Reis-Linsen-Teig. Der Teig ruht bei uns über Nacht und wird jeden Tag frisch zubereitet – so entsteht die typische leichte Säure und die knusprige Textur. Serviert wird die Dosa klassisch mit Sambar, einer würzigen Linsensuppe mit Gemüse, und frischen Chutneys aus Kokos, Tomate und Koriander. Die beliebteste Variante ist die Masala Dosa, gefüllt mit einem mild gewürzten Kartoffel-Zwiebel-Curry.
Ein Thali ist die südindische Antwort auf die Frage: „Was soll ich bestellen, wenn ich alles probieren möchte?" Auf einem großen Teller – traditionell auf einem Bananenblatt – werden viele kleine Schälchen serviert: verschiedene Currys, Dal, Reis, Joghurt, Chutneys, Papadam und ein Dessert. Jedes Element hat seine Rolle, und zusammen ergeben sie ein komplettes, ausgewogenes Essen. Bei uns gibt es das Thali in vegetarischer Variante und mit Fleisch.
Auch Idli und Vada gehören zu den Klassikern: Idli sind fluffige, gedämpfte Küchlein aus dem gleichen fermentierten Teig wie die Dosa – besonders bekömmlich und in Südindien das Frühstück schlechthin. Vada sind herzhafte, knusprig frittierte Linsen-Donuts. Beides wird mit Sambar und Chutneys serviert.
Und dann ist da noch das Biryani – ein Festtagsgericht aus duftendem Basmatireis, der mit Gewürzen, Kräutern und wahlweise Fleisch oder Gemüse in Schichten gegart wird. Unser Biryani folgt einem Familienrezept und wird traditionell mit Raita und Salan serviert.
Viele unserer Gäste fragen: Ist südindisches Essen sehr scharf? Die ehrliche Antwort: Es kann, muss aber nicht. Die südindische Küche lebt nicht von Schärfe, sondern von Aromen – geröstete Gewürze, frische Curryblätter, Senfsaat, Kokos und Tamarinde. Sagen Sie uns einfach, wie scharf Sie es mögen, und wir passen die Gerichte gerne an.
Sie finden uns in der Steinergasse 4, mitten in der Regensburger Altstadt, nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt. Reservieren Sie online einen Tisch oder kommen Sie einfach vorbei – wir freuen uns darauf, Ihnen unsere Heimat auf dem Teller zu zeigen. Nandri und bis bald bei Oota!
